Die so andere, die mitreißende Musik der Sinti und Roma soll bei „Swinging City“ ganz im Vordergrund stehen. Django Reinhardt, der aus Belgien stammende große Musiker, wäre im kommenden Jahr 100 Jahre alt geworden – weltweit wird dieser Geburtstag des Mannes gefeiert, der es so exzellent verstand, seine musikalische Herkunft aus der Manouche-Kultur mit swingenden Jazzrhythmen zu verbinden.
Musiker aus ganz Europa wollen bei „Swinging City“ diesen Künstler in Erinnerung bringen. Ihre Zusage zur Teilnahme hat bereits jetzt das vom Balkan stammende sieben Musiker umfassende Orchester „Terneschabi“ mit der so weltberühmten Folklore ebenso gegeben wie das „Paulus-Schäfer-Quintett“ aus den Niederlanden. Dabei sein werden auch der „Hot Club City“ sowie „Swing Gypsy Rose“ mit Wolkly und Tornado Rosenberg sowie Joe Bawelino und nicht fehlen werden „Django de Lux“ und das Quartett „Los Guitanos“ aus dem südfranzösischen Les Saintes-Maries-de-la-Mer, das zur weltberühmten Familie der Gypsy Kings gehört.
Besucher von „Swinging City“ sollen die vielfältige Kultur der Sinti und Roma kennen lernen und da darf bei diesem Fest nicht das nach Jahrhunderte alten Rezepten gebraute Bier der Mönche fehlen: es wird extra aus diesem Anlass aus anderen Regionen importiert. Einen Hauch des Exotischen werden auch die gastronomischen Köstlichkeiten aus dem südöstlichen Europa vermitteln: feurig scharfe Balkan-Spieße mit fast einem Meter Länge, Back-Kartoffeln mit dem im Norden bisher nicht gekannten Dressing und Steaks der Extra-Klasse vom Wildschwein. Diese Originalgerichte aus der würzigen Küche der Sinti und Roma werden geboten, um das Leben dieser Menschen nicht nur mit Gedanken und Gehör, sondern auch mit dem Geschmackssinn aufzunehmen.
Die Gäste werden mit Musik, Geschichten und Spezialitäten in eine Welt voller Symbole und Mystik geführt. Das Nebeneinander und Miteinander so gänzlich unterschiedlicher Kulturen der Veranstalter und ihrer Besucher wird sprachliche, regionale und auch kulturelle Barrieren helfen aufzuheben
„Swinging City“ verpflichtet sich, einen noch zu definierenden Prozentsatz der Einnahmen einem Hilfsprojekt zugute kommen zu lassen; etwa an Amnesty International zur Unterstützung eines Roma- und Sinti-Projektes in Slowenien.
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